Unser Stadt: Madrid

Madrid, ist seit 1562 die spanische Hauptstadt und zudem das geographische Zentrum der iberischen Halbinsel. Die Höhenlage auf einem Plateau und Nähe zu den umgebenden Bergen wirken sich auf das Klima aus: So sind die Sommer heiß und die Winter verhältnismäßig kalt.

Natürlich gibt es in Madrid beeindruckende und sehr bedeutende Monumente wie die unvergleichliche Altstadt, erbaut in einer Zeit, in der die Dynastie der Habsburger über Spanien herrschte (daher der Name "El Madrid de los Austrias“). Nicht vergessen darf man natürlich auch eine der bekanntesten Kunstgalerien der Welt, das Museo del Prado. Die Kultur allein ist schon äußerst sehenswert, doch Madrid ist auch eine außergewöhnlich lebhafte Stadt mit einem pulsierenden Nachtleben.

Seit vielen Jahren genießt die spanische Hauptstadt einen erstklassigen Ruf für seine Kneipen, Cafés, Theater und Diskotheken, die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet sind. Es sollte Sie nicht überraschen, wenn Sie am frühen Sonntagmorgen um 4 Uhr in einem Stau stecken – und ganz bestimmt ist das kein Berufsverkehr! Wie könnte man eine der größten Hauptstädte Europas noch mit wenigen Worten beschreiben ...

ANDEREN WICHTIGEN ORTEN DER NÄCHE DES HOTEL:
• Palacio Municipal de Congresos ,Campo de las Naciones - 7 km (30 minuten metro – 10 minuten taxi)
• Palacio de Congresos de Madrid, Paseo de la Castellana – 2.5 km (15 minuten metro – 7 minuten taxi )
• Estadio Santiago Bernabeu – 2.2 Km ( 15 minuten metro – 7 minuten taxi)
• Museo Thyssen - 3.5 km ( 20 minuten metro – 10 minuten taxi)
• Museo Reina Sofía - 4.5 km ( 20 minuten metro– 10 minuten taxi)
• Museo Del Prado - 4 km ( 20 minuten metro – 10 minuten taxi)
• Clínica San José – 240 m ( 3 minuten wardern)
• Clínica Ruber - 1 km ( 10 minuten wardern)
• Clínica San Camilo - 1 km ( 10 minuten wardern)

Mittelalterliches Madrid

Beginnen Sie Ihren Rundgang im Barrio de la Morería, wo die Mauren ihren Gerichtsplatz hatten. Gehen Sie weiter zur Casa del Pastor, dem ersten Regierungsgebäude für den Bezirk Madrid und Toledo. Von hier aus erreichen Sie die drei Plätze, die das mittelalterliche Madrid charakterisierten: Die Plaza de la Paja, das Handelszentrum dieser Zeit, die Plaza de San Andrés, auf der einst eine der ältesten Gemeindekirchen Madrids stand, und die Plaza de la Cruz Verde, auf der die Kavallerie, die durch die "Puerta de Moros" in die Stadt einzog, Aufstellung nahm.

Vorbei an zwei Gebäuden im Mudejar-Stil – der Kirche San Nicolás de los Servitas und dem Turm von San Pedro el Viejo – gelangen Sie zur Casa de los Lujanes auf der Plaza de la Villa.

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Das Madrid der Habsburguer-Zeit

Dieser Name für Madrid stammt aus der Zeit, in der das österreichische Kaiserhaus Spanien regierte. Ihre Herrschaft begann mit Karl I. (gleichzeitig Karl V. des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation) ließ prunkvolle Paläste und Monumente in der Stadt erbauen, doch erst unter Philipp II. wurde Madrid zur Hauptstadt Spaniens und wuchs beträchtlich. Die Renaissance- und Barockgebäude aus jener Epoche zählen vermutlich zu den malerischsten und typischsten, die das monumentale Madrid zu bieten hat.
Dieser Rundgang durch Madrid beginnt an der Puerta del Sol von der aus Entfernungen auf Spaniens Straßen gemessen werden. Dieser lebhafte und freundliche Platz gilt als das Herz Madrids. Spazieren Sie weiter durch die malerischen, engen Gassen voller Trubel, und schon bald erreichen Sie den Platz, auf dem sich stolz das Convento de las Descalzas Reales erhebt. Ganz in der Nähe sind auch der Palacio Real, das Monasterio de la Encarnación und die Capitanía General. Kehren Sie dann über die Calle Mayor zurück zur Plaza de la Villa mit der Casa de la Villa, Casa Cisneros und dem Torre de Lujanes. Unmittelbar dahinter liegt die eindrucksvolle Plaza Mayor, auf der Sie die Casa de la Panadería, die alte Bäckerei, und die Casa de la Carnicería, eine alte Fleischerei, bewundern können. Den Mittelpunkt dieses Platzes bildet die Statue von Philipp III. Weitere schöne Gebäude in diesem Stadtteil sind die Kathedrale von San Isidro, das Außenministerium und die Casa de Lope de Vega, das Haus des berühmten spanischen Schriftstellers, in einer Straße, die nach einem anderen Großen dieses Fachs benannt ist, der Calle Cervantes.

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Madrid unter den Bourbonen

Unter der Herrschaft der Bourbonen, besonders unter Karl III. (dem "Rey Alcalde" – Bürgermeisterkönig), wuchs Madrid zu seiner heutigen Größe und Bedeutung an. Der königliche Palast, Palacio Real, entstand zu dieser Zeit. Aufgrund seiner historischen Bedeutung und Schönheit sollten Sie einen ganzen Tag für die Besichtigung einplanen. Von hier aus könnten Sie einige weitere interessante offizielle Gebäude der Epoche besichtigen. Ihr Rundgang beginnt an der quirligen Puerta del Sol, auf der sich die sehenswerte Casa de Correos [das alte Postamt] befindet. Die Calle Alcalá führt zur Casa de Postas, einem weiteren Post-Gebäude, und der Real Casa de Aduanas, zum königlichen Zollamt. Weiter auf der calle Alcalá, einer der Hauptverkehrsadern Madrids, erreichen Sie die Akademie der schönen Künste, in einem von Churriguera erbauten Palast. Hier befindet sich übrigens ein wunderschönes und sehenswertes Kaffeehaus – vielleicht ein guter Tipp für eine kurze Pause während der Besichtigungstour, obwohl hier nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch Eintritt berechnet wird. Frisch gestärkt kann man jetzt in der Caballero de Gracia no. 5 das Oratorio del Caballero de Gracia, eine Kapelle, die als Meisterwerk neoklassischer Architektur gilt, besichtigen. An der Kreuzung der Calle Alcalá mit der Gran Vía, erhebt sich die Iglesia de San José, ein prächtiger Barockbau aus dem 18. Jahrhundert, und an der Kreuzung mit La Cibeles der Palacio de Buenavista, erbaut 1777 von den Herzögen von Alba, heute eine Militärkaserne. Auch wenn Sie nicht viel Zeit mitbringen, sollten Sie den folgenden Abschnitt des Stadtrundgangs nicht auslassen: Schreiten Sie durch den berühmten Triumphbogen Puerta de Alcalá auf der Calle Alcalá, spazieren Sie weiter am Salón del Prado vorbei zu den wunderschönen Brunnen von Cibeles, Apollo und Neptun. Am Paseo del Prado, der unter Karl III. als Allee angelegt wurde und sich später zu einem Zentrum wissenschaftlicher Gebäude entwickelte, findet man den botanischen Garten, das astronomische Observatorium und den Brunnen von Alcachofa, eine Replik des Originals von Ventura Rodríguez im Parque del Retiro.

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Madrid im 19. Jahrhundert

In dieser Epoche wurden viele Teile Madrids fundamental umgestaltet, besonders von Josef Bonaparte, der nach dem Sieg Napoleons über Spanien die Herrschaft antrat und eine breite Prachtstraße im Zentrum der Stadt bauen wollte. Seine Pläne wurden von Isabella II. weitergeführt, die die Puerta del Sol umgestaltete, Boulevards und die Viertel Salamanca und der Ciudad Lineal anlegen ließ. Wieder möchten wir einen Rundgang vorschlagen, der dieses Mal auf der Plaza de Oriente, mit dem Teatro Real, dem Opernhaus Madrids beginnt. Über die Puerta del Sol erreicht man die Calle del Prado mit dem Ateneo (dem Kunst- und Literaturzentrum Madrids), dem Congreso de los Diputados, dem Teatro de la Zarzuela und der Banco de España.Das Museo del Prado beinhaltet das bedeutendste Museum für Kunst Spaniens und eines der größten der Welt. Ein Besuch kann einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Der Parque del Retiro, etwas weiter, ist die wohl schönste Gartenanlage Madrids, in der man herrliche Spaziergänge oder auch eine Bootsfahrt auf dem großen See unternehmen kann. Die interessanten Bauwerke sind der Kristall-Palast und der Velazquez-Palast.

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Madrid im 20. Jahrhundert

Auf dem Paseo de la Castellana finden Sie die eindrucksvollsten Bauwerke dieses Jahrhunderts. Die schönen Gartenanlagen Jardines del Descubrimiento mit einer großen Statue von Christoph Columbus sind an der Plaza de Colón angelegt. Im Centro Cultural de la Villa, das Sie durch einen von riesigen Skulpturen gesäumten Eingang betreten, finden allabendlich Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Weiter auf der Castellana nach Norden gibt es etliche interessante Beispiele moderner Architektur zu sehen: Torres de Colón, Edificio de la Unión y el Fénix, Bankunión, La Adriática, Compañía de Seguros de Occidente, La Caixa und der Kongress- und Ausstellungspalast. Einen Besuch wert ist hier sicher auch das unter der Brücke über die Castellana gelegene Museo de Esculturas al Aire Libre, ein Freiluftmuseum für Skulpturen. Die interessantesten, zwischen 1980 und 1990 renovierten oder umgestalteten Gebäude sind der Fischmarkt der Puerta de Toledo, die umgebaute Bahnstation Atocha und davor das Kunstzentrum Centro de Arte Reina Sofía, das das ehemalige Hospital de San Carlos durch eine Glasfassade völlig verändert hat. Nur wenige Meter weiter findet man schließlich eine interessante Gruppe von Bauten: den 150 m hohen Picasso-Turm, ein Werk des Architekten Yamasaki; das sehr originelle und ästhetische Gebäude Sollube und den sowohl von der Struktur seiner Fassade als auch seiner Metallverzierungen her ins Auge springenden Europaturm. Doch können wir diesen Abschnitt sicher nicht schließen, ohne ein bizarres "menschliches Monument" des modernen Madrids zu erwähnen: den Rastro, einen sowohl zeitgemäßen als auch traditionellen Straßenmarkt, auf dem es seit über fünf Jahrhunderten praktisch alles zu kaufen gibt. Der Rastro findet jeden Sonntagmorgen in der Ribera de Curtidores statt, die viele Straßen der Altstadt kreuzt. Ein Besuch des Rastro ist in jedem Fall interessant und ein absolutes Muss für jeden, der das „echte“ Madrid kennen lernen will. Dies gilt natürlich auch für die Plaza de Toros de "Las Ventas", eine der größen und traditionellsten Stierkampfarenen Spaniens, in der jedes Jahr die besten Stierkämpfer ihre Kunst zeigen. Las Ventas mit seiner schicken und sehr eleganten Neo-Mudejar-Fassade ist auch eines der schönsten Gebäude.

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Fiestas de San Isidro

Am 15. Mai füllen die Fiestas de San Isidro – des Schutzpatrons Madrids – die Stadt mit vielen typischen Festlichkeiten wie Jahrmärkten, Treffen und den besten Stierkämpfen des Jahres. Neben Theateraufführungen und Kunsthandwerksmärkten werden Rock- und Jazz-Konzerte veranstaltet.

Veranos de la Villa

Bei den Veranos de la Villa im Juli und August entfaltet sich – mit staatlicher Unterstützung – ein buntes Theater-, Kino-, Jahrmarkt- und Musikprogramm.

Verbena de la Paloma

Vom 6. bis 15. August findet eines der authentischsten Festivals Madrids statt: die Verbena de la Paloma. Dieses Festival ist durch seine Farben und den großen Optimismus geprägt, der die Straßen durchdringt. Die Teilnehmer tanzen "Chotis" und tragen die in Madrider Volkserzählungen verwurzelten "Chulapa"- und "Chulo"-Kostüme und herrlich bestickte Seidenstolen.

Weihnachtsmarkt

Der Dezember beschließt das Jahr mit dem Verkauf von Weihnachtsbäumen und Krippen an den traditionellen Ständen auf der Plaza Mayor. Dieses farbenfrohe Spektakel der Lichter erfreut das Gemüt mit allen Entzückungen und der Romantik traditionsreicher Festivals.

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